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Reaktivierung der Altenwalder Kaserne

Die ehemalige Hinrich-Wilhelm-Kopf-Kaserne in Altenwalde kann eine entscheidende Rolle bei der zukünftigen Entwicklung der Bundeswehr einnehmen. Laut Bundesverteidigungsministerium gehört sie in die engere Auswahl.

Seit 2026 gelten die Regelungen für den Neuen Wehrdienst. Damit dieser erfolgreich umgesetzt werden kann, werden zusätzliche Liegenschaften benötigt – denn der Bedarf an Fläche und Infrastruktur übersteigt den gegenwärtigen Bestand an Liegenschaften bei weitem. In diesem Zuge wurden zahlreiche stillgelegte Liegenschaften der Bundeswehr bewertet und auf Ihre Eignung für die Ausbildung und Aufstockung der Bundeswehr überprüft.

„Es freut mich sehr, dass das Bundesverteidigungsministerium nach intensiven Erkundungen der Altenwalder Kaserne festgestellt hat, dass diese sich für eine künftige Nutzung der Bundeswehr in besonderem Maße eignet. Sie befindet sich somit unter den letzten 8 potenziellen Liegenschaften, 40 wurden bereits zur Konversion freigegeben. Wir wollen die Sicherheit unseres Landes, unserer Bürgerinnen und Bürger langfristig gewährleisten, also müssen wir in diesem Bereich investieren. Das haben wir getan und nun geht es an die Umsetzung. Hierfür brauchen wir Personal und geeignete Flächen.

Die Altenwalder Kaserne bietet optimale Bedingungen und das wurde nun vom Bundesministerium für Verteidigung bestätigt. Eine finale Entscheidung steht noch aus, weitere Bewertungsverfahren laufen derzeit. Alles Weitere bleibt abzuwarten. Letztendlich wäre dies eine große Chance für unsere Region sowohl für die lokale Wirtschaft, die Infrastruktur als auch für unsere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Die 2025 vom Stadtrat einstimmig beschlossene Resolution zur Reaktivierung der Altenwalder Kaserne war ein starkes Signal für den Standort. Die Entwicklung verdeutlicht, dass es als Mandatsträger überaus wichtig ist, auch kommunalpolitisch aktiv zu sein und Themen eng zu begleiten. Von der Stadtverwaltung erwarte ich weiterhin volle Rückendeckung und Unterstützung.“, so der CDU-Bundestagsabgeordnete Christoph Frauenpreiß.

Cuxhaven, 10. Juli 2026