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Fischstäbchen-Krise abgewendet!

Stopp von Fischereisanktionen schafft Planungssicherheit und verhindert Stellenabbau in fischverarbeitenden Betrieben

Zur Anpassung des 21. EU-Sanktionspakets gegen Russland erklärt der CDU-Bundestagsabgeordnete Christoph Frauenpreiß: „Die nun von der EU-Kommission gestrichene Sanktionierung von Fischeinfuhren ist ein wichtiger und notwendiger Schritt, um wirtschaftliche Verwerfungen in der deutschen Fischwirtschaft abzufedern. Die Sanktionierung hätte weitreichende Folgen für unsere Region bedeutet. Wir sind eine Region, die geprägt ist von der Fischerei. Sie ist Teil unserer Geschichte und unserer Identität. Die Auswirkungen von Einfuhrbeschränkung hätten allen Küstenregionen
massiv geschadet. Betroffene Unternehmen wären mit Produktionseinbußen, Stellenabbau und dem Verlust von Konsumenten, aufgrund von Preissteigerungen, konfrontiert gewesen.

Ursprünglich wurde beabsichtigt, eine sechsmonatige Übergangsfrist für zahlreiche Fischereierzeugnisse bei den Sanktionen zu gewährleisten. Aufgrund des hohen wirtschaftlichen und politischen Drucks konnte die Sanktionierung erfolgreich abgewendet werden. Fehlende Alternativen für beispielsweise Alaska-Seelachs machten
diese Entscheidung unumgänglich. Für die Unternehmen bedeutet dies, dass sie weiterhin ihre Lieferverträge erfüllen können und Lieferketten bestehen bleiben. Das schafft Planungssicherheit und verhindert unnötige wirtschaftliche Schäden. Arbeitsplätze können gesichert werden, sowohl in der Verarbeitung, im Handel als auch in der Logistik.

Die Anpassung des Sanktionspakets zeigt, dass eine ausgewogene Politik möglich ist: klare Haltung gegenüber Russland bei gleichzeitiger Verantwortung für unsere heimische Wirtschaft und ihre Beschäftigten. Gemeinsam mit unserem Bundeskanzler und unserem
Bundeslandwirtschaftsminister habe ich mich für das erneute Überarbeiten des Sanktionspakets eingesetzt. Denn trotz aller Bemühungen gemeinsam und wirkmächtig gegen die russische Aggression vorzugehen, dürfen wir unsere heimische Wirtschaft und
Versorgungssicherheit nicht schaden. Ich freue mich sehr, dass unser gemeinsamer Einsatz bei der EU-Kommission auf so fruchtbaren Boden gestoßen ist. Und mit ein bisschen Augenzwinkern: Die Fischstäbchenkrise ist vorerst abgewendet!“

Berlin, 31. Juli 2026