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Nordsee-Gipfel 2026 stärkt Zukunftsstandort Cuxhaven

Unter der Leitung von Bundeskanzler Friedrich Merz und Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche haben die Staats- und Regierungschefs sowie Energieminister der Nordsee-Anrainerstaaten auf dem Nordsee-Gipfel in Hamburg wichtige Beschlüsse zum beschleunigten Ausbau der Offshore-Windenergie gefasst. Ziel ist es, die Nordsee als zentralen Energie-Hub Europas zu stärken und grenzüberschreitende Projekte gezielt zu fördern. Insgesamt sollen bis 2040 Offshore-Anlagen mit einer vernetzten Leistung von bis zu 100 Gigawatt entstehen.

Christoph Frauenpreiß, MdB, betont die Bedeutung des Gipfels:

„Die Nordsee ist für Europas Energiezukunft von strategischer Bedeutung – und Cuxhaven spielt dabei eine Schlüsselrolle. Der Ausbau der Offshore-Windenergie ist nicht nur ein Beitrag zur Versorgungssicherheit, sondern sichert auch Wertschöpfung und gute Arbeitsplätze hier bei uns an der Küste.“

Im Rahmen des Gipfels wurde ein gemeinsamer Offshore-Wind-Investitionspakt zwischen den beteiligten Staaten, der Windindustrie und den Netzbetreibern unterzeichnet. Er sieht langfristige Planungssicherheit für Industrie und Netzbetreiber vor und schafft damit stabile Rahmenbedingungen für Investitionen, Innovationen und Fachkräfteentwicklung – gerade auch an den niedersächsischen Küstenstandorten.

Frauenpreiß: „Mit dem Investitionspakt und der besseren europäischen Koordinierung von Offshore-Projekten schaffen wir die Voraussetzungen, dass unsere regionale Hafen- und
Zulieferindustrie langfristig wettbewerbsfähig bleibt. Cuxhaven kann sich als industrielles Zentrum der Offshore-Windenergie weiter profilieren. Bundeskanzler Friedrich Merz und
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche haben auf dem Nordseegipfel ein klares Signal für die Offshore-Windenergie und unsere Region gesendet. Sie unterstützen damit mein Engagement für einen starken Windenergie-Standort Cuxhaven.“

Deutschland übernimmt zudem 2026 die Co-Präsidentschaft der Nordsee-Energiekooperation (NSEC) und wird die Umsetzung der Beschlüsse federführend begleiten. Damit festigt die Bundesregierung ihre Rolle als Motor einer nachhaltigen, sicheren und wettbewerbsfähigen Energiepolitik in Europa.

Für Cuxhaven und die Region Nordsee bedeutet das eine klare Zukunftsperspektive: mehr industrielle Aktivität, Stabilität in der Energieversorgung und eine starke Position im europäischen Klimaschutz.

Berlin, 28. Januar 2026