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Forstwirtschaft ist unverzichtbar für Klimaschutz

Familie von der Wense leistet wichtigen Beitrag für Gesellschaft

Forstwirtschaft ist ein unverzichtbarer Teil beim Thema Klimaschutz. Gesunde Wälder sichern Artenvielfalt, eine intakte Umwelt und die Zukunft nachfolgender Generationen.

Es liegt in ihrer DNA. Seit 800 Jahre betreibt die Familie von der Wense Forstwirtschaft. Sie besitzen den größten Privatwald im Elbe-Weser-Dreieck, der nicht nur für die Holzproduktion eine wichtige Rolle spielt, sondern auch für den Klimaschutz. Die Bewirtschaftung des Waldes erfolgt ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltig. Auch angesichts steigender Klimaunsicherheiten setzt Familie von der Wense auf naturgemäßen Waldbau.

Zunehmende politische Auflagen, steigende Fixkosten, wie zum Beispiel Wasser- und Bodenverbandsbeiträge, erschweren die Forstwirtschaft und mindern die Erträge. Waldeigentümer sind Zwangsmitglieder in Wasser- und Bodenverbänden, obwohl eine
Wasserentnahme nicht im Interesse des Waldes liegt, da Wälder Wasser speichern und zur Grundwasserneubildung beitragen. Mit immer neuen Verordnungen, insbesondere im Naturschutzbereich, wird eine überbordende Bürokratie aufgebaut.

Aus diesem Grund haben sich, auf Einladung der Familie von der Wense, der CDU-Bundestagsabgeordnete Christoph Frauenpreiß, der Wingster Bürgermeister Patrick Pawlowski und der Vorsitzende der CDU Land Hadeln, Michael Merz, zu einem politischen Austausch mit Waldspaziergang getroffen. Hier konnten die Politiker aus erster Hand von den Anliegen und Herausforderungen der Forstwirtschaft erfahren.

Axel von der Wense erläutert unterschiedliche Waldbilder und zeigt, wie seit mehreren Generationen eine geregelte und erfolgreiche Forstwirtschaft betrieben wird. Anhand eines aktuellen Holzeinschlags erklärt er den Politikern, wie die Baumfällung funktioniert. Sorgen bereiten ihm, die praxisfernen Verordnungen z.B. das Lieferkettengesetz für Holz, die neue EU-Verordnung für entwaldungsfreie Produkte (EUDR) und die unnötige Bürokratie, die damit einhergeht. „In Deutschland ist die Forstwirtschaft bereits nachhaltig geregelt, es bedarf keiner neuen aus der Theorie entstandenen Gesetze“, so Axel von der Wense.

Hierzu erklärt der CDU-Bundestagsabgeordnete Christoph Frauenpreiß: „Forstwirtschaft heißt Klimaschutz. Das sollte jedem bewusst sein. Doch leider wird der Beruf der Forstwirtin und des Forstwirts zunehmend komplizierter und bürokratischer. Durch ständig neue Gesetze und Vorgaben rauben wir ihnen wertvolle Zeit für ihre eigentliche Arbeit. Das geht so nicht weiter. Wenn wir etwas Gutes für unsere Umwelt, den Klimaschutz und unsere Zukunft tun wollen, müssen wir unsere Forstwirtinnen und Forstwirte entlasten. Dazu müssen wir ihnen auf politischer Ebene wieder mehr Vertrauen und Wertschätzung entgegenbringen. Gesetze müssen mit ihnen gemeinsam, auf Augenhöhe und praxisorientiert gestaltet werden. Dafür werde ich mich auf bundespolitischer Ebene stark machen. Für unsere Forstwirtschaft und die Zukunft unserer Kinder! Vielen Dank an die Familie von der Wense für dieses konstruktive Gespräch. Es ist ein großer Gewinn, Rückmeldungen zu politischen Entscheidungen direkt aus der Praxis zu erhalten. Herzlichen Dank dafür!“

Cuxhaven, 4. November 2025